Werbung automatisch freigeben oder jede selbst prüfen?

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Auf Shloce wählst du pro Fläche zwischen zwei Freigabe-Modi. Bei der manuellen Freigabe (Standard) prüft erst Shloce jedes Motiv, danach entscheidest du, ob es auf deinem Bildschirm läuft. Bei der automatischen Freigabe prüft nur Shloce, und die Werbung läuft ohne dein Zutun. Geprüft wird also in beiden Fällen; der Unterschied ist, ob du das letzte Wort hast.

Welcher Modus besser passt, hängt davon ab, wie wichtig dir die Kontrolle über jedes Motiv ist und wie schnell du auf Anfragen reagieren kannst. Hier sind die Vor- und Nachteile.

So funktioniert die manuelle Freigabe

Lädt ein Werbekunde ein Motiv hoch, prüft Shloce es zuerst. Ist es in Ordnung, bekommst du eine E-Mail und eine Benachrichtigung, dass ein Werbemittel auf deine Freigabe wartet. In deinem Partnerbereich siehst du das Motiv, dazu eine Kategorie und eine kurze Beschreibung, die der Werbekunde beim Hochladen angeben muss. Du gibst frei oder lehnst ab, auf Wunsch mit Begründung.

Erst nach deiner Freigabe kann der Werbekunde bezahlen. Er muss vor Beginn der Buchung zahlen. Lässt du eine Anfrage liegen, bis die Startzeit vorbei ist, läuft die Werbung nicht; der Kunde kann seine Zeiten dann verschieben, aber die ursprünglich gebuchten Stunden sind weg.

So funktioniert die automatische Freigabe

Du setzt bei deiner Fläche den Haken „Werbungen automatisch freigeben“. Dann ist ein Motiv freigegeben, sobald Shloce es geprüft hat. Der Werbekunde wird zum Bezahlen aufgefordert, und die Werbung läuft im gebuchten Zeitraum. Du musst nichts tun.

Du gibst damit die Entscheidung über einzelne Motive ab, aber nicht die Kontrolle über deine Fläche: Preis, Zeiten und Sperrzeiten legst du weiterhin selbst fest.

Vor- und Nachteile im Vergleich

Manuelle und automatische Freigabe auf Shloce
Manuell (Standard)Automatisch
Wer prüft?Shloce, danach duNur Shloce
Dein AufwandJede Anfrage ansehen und entscheidenKeiner
Kontrolle über InhalteVolle Kontrolle über jedes MotivKeine Einzelentscheidung
Tempo für WerbekundenHängt von deiner Reaktionszeit abZahlung direkt nach Shloce-Prüfung
RisikoLiegengelassene Anfragen kosten BuchungenEin Motiv passt dir nicht so gut

Für wen die manuelle Freigabe passt

  • Du hast eigene Kundschaft, der bestimmte Werbung nicht gefallen würde, etwa in einer Praxis oder einem Familiencafé.
  • Du willst keine Werbung für direkte Konkurrenten auf deinem Bildschirm.
  • Du schaust regelmäßig in E-Mails oder Benachrichtigungen und kannst zeitnah entscheiden.
  • Dein Bildschirm hängt an einem sensiblen Ort, zum Beispiel in Sichtweite von Kindern.

Für wen die automatische Freigabe passt

Ein guter Weg ist oft: mit der manuellen Freigabe starten, ein Gefühl für die Anfragen bekommen und später umstellen.

  • Du hast wenig Zeit und willst die Fläche nebenbei laufen lassen.
  • Dein Bildschirm hängt im Schaufenster oder außen, wo dein eigenes Geschäft nicht so stark mit der Werbung verbunden wird.
  • Du willst kurzfristige Buchungen möglich machen, auch wenn du gerade nicht erreichbar bist.
  • Du hast mit der manuellen Freigabe angefangen und bisher kaum etwas abgelehnt.

Tipps für die manuelle Freigabe

Entscheide zügig. Der Werbekunde wartet, und je näher der Start rückt, desto knapper wird die Zeit zum Bezahlen. Ein Mindestvorlauf bei deiner Fläche schafft dir Luft: Er legt fest, wie viele Stunden im Voraus gebucht werden muss.

Begründe Ablehnungen kurz und sachlich. Der Werbekunde sieht deinen Grund und kann sein Motiv anpassen. Das ist besser als ein stilles Nein. Wie Werbekunden die Prüfung erleben, steht in Werbung zur Freigabe.

Eine Entscheidungshilfe in drei Fragen

Wenn du unsicher bist, beantworte für dich drei Fragen. Erstens: Gibt es Werbung, die du an deinem Ort auf keinen Fall zeigen möchtest, obwohl sie legal ist? Zum Beispiel für einen Konkurrenten, für ein Produkt, das nicht zu deiner Kundschaft passt, oder für etwas, das neben deinem Angebot seltsam wirkt. Wenn ja, spricht das für die manuelle Freigabe.

Zweitens: Wie schnell kannst du reagieren? Wer E-Mails und Benachrichtigungen nur einmal pro Woche anschaut, verliert mit der manuellen Freigabe Buchungen, weil Werbekunden vor dem Start bezahlen müssen. Wer täglich draufschaut, hat damit kein Problem.

Drittens: Wie eng ist dein Geschäft mit dem Bildschirm verbunden? Hängt er mitten im Verkaufsraum, verbinden Kunden die Werbung mit dir. Hängt er nach außen ins Schaufenster, ist die Verbindung lockerer. Je enger, desto eher lohnt sich die eigene Kontrolle. Beide Modi lassen sich später ändern, du legst dich also nicht für immer fest.

Häufige Fragen

Prüft Shloce auch bei automatischer Freigabe?

Ja. Shloce prüft jedes Motiv. Bei automatischer Freigabe entfällt nur deine zusätzliche Entscheidung.

Kann ich den Freigabe-Modus später ändern?

Ja. Die Einstellung gehört zur jeweiligen Fläche und lässt sich in den Flächen-Einstellungen ändern.

Was passiert, wenn ich eine Freigabe-Anfrage übersehe?

Der Werbekunde kann erst nach deiner Freigabe bezahlen und muss vor dem Start zahlen. Verstreicht die Startzeit, läuft die Werbung nicht. Er kann seine Zeiten zwar verschieben, die ursprünglichen Stunden sind aber verloren.

Sieht der Werbekunde, warum ich abgelehnt habe?

Ja, wenn du eine Begründung angibst. Er bekommt sie mit der Benachrichtigung über die Ablehnung.

Sehen Werbekunden, welchen Freigabe-Modus ich nutze?

Ja. Auf der Buchungsseite steht, ob die Fläche mit Auto-Freigabe oder Partner-Freigabe arbeitet. So wissen Werbekunden, mit wie viel Vorlauf sie rechnen sollten.

Eigene Fläche anbieten

Wand, Schaufenster oder Bildschirm? Stell deine Fläche ein und bestimme Preis, Zeiten und welche Werbung läuft.

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Oder umgekehrt: Werbeflächen mieten

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