Preis für eine Werbefläche festlegen: So kalkulierst du den Stundenpreis

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Den Preis für deine Werbefläche legst du auf Shloce als Stundenpreis selbst fest, ab 1 € pro Stunde. Ein guter Startpreis richtet sich nach drei Fragen: Wie viele Menschen sehen den Bildschirm? Wie lange und wie gut sehen sie ihn? Und zu welchen Zeiten ist er buchbar? Von jedem gebuchten Betrag gehen 80 % an dich, 20 % behält Shloce als Provision.

Es gibt keinen Marktpreis, den du einfach übernehmen kannst. Jede Fläche ist anders. Deshalb zeigt dieser Ratgeber, wie du einen Preis begründest, was am Ende bei dir ankommt, und wie du ihn mit den ersten Buchungen nachjustierst.

Was den Wert einer Stunde bestimmt

Shloce misst keine Reichweite. Wie viele Menschen deinen Bildschirm sehen, schätzt du selbst ein, etwa indem du zu typischen Zeiten eine Viertelstunde lang zählst.

  • Lage: Wie viele Menschen kommen pro Stunde vorbei? An einer Hauptstraße mehr als in einer Seitengasse.
  • Sichtbarkeit: Wie groß ist der Bildschirm, wie weit weg stehen die Leute, ist er von außen gut zu sehen?
  • Verweildauer: In einer Warteschlange oder im Wartebereich schauen Menschen länger hin als im Vorbeigehen.
  • Zielgruppe: Wer kommt vorbei? Für manche Werbekunden ist eine bestimmte Kundschaft mehr wert als viele zufällige Passanten.
  • Zeiten: Abends oder am Wochenende kann eine Fläche gefragter sein als vormittags unter der Woche.

Was bei dir ankommt: Rechnen mit 80 %

Der Stundenpreis, den du festlegst, ist der Endpreis für den Werbekunden. Davon gehen 80 % an dich und 20 % an Shloce. Für die Provision bekommst du eine eigene Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer. Wie die Auszahlung läuft, steht in Provision und Auszahlung.

Rechenbeispiele (Preise und gebuchte Stunden frei gewählt)
StundenpreisGebuchte Stunden im MonatBuchungsbetragDein Anteil (80 %)
2 €4080 €64 €
3 €60180 €144 €
5 €60300 €240 €
5 €120600 €480 €

Ein einfacher Weg zum Startpreis

Überleg dir, was eine typische Buchung kosten soll, die für ein kleines Geschäft in deiner Nähe interessant ist. Etwa: ein Samstag mit acht Stunden für eine Bäckerei, eine Woche Feierabendzeiten für ein Restaurant. Teile den Betrag, den du für angemessen hältst, durch die Stunden. Das ist dein erster Stundenpreis.

Lieber mit einem Preis starten, bei dem Erstbucher nicht lange überlegen müssen. Erste Buchungen bringen Bewertungen und zeigen, ob die Fläche gefragt ist. Erhöhen kannst du später immer noch. Einen Überblick, was Werbekunden für Werbung insgesamt ausgeben, gibt Was kosten Werbeflächen?.

Mengenrabatt als zweites Preiswerkzeug

Neben dem Grundpreis kannst du Preisstufen anlegen: ab einer bestimmten Stundenzahl gilt ein günstigerer Stundenpreis, und zwar für alle Stunden der Buchung. Die erste Stufe beginnt frühestens bei 5 Stunden. So bleibt die einzelne Stunde wertvoll, und lange Buchungen werden attraktiver.

Wie Werbekunden die Staffel sehen und nutzen, steht in Mengenrabatt bei Werbung.

Den Preis testen und anpassen

Wie du Gutscheincodes für deine Fläche anlegst und was sie für deinen Anteil bedeuten, steht in Gutscheincode für Werbung.

  • Nach einigen Wochen schauen: Wie viele Stunden wurden gebucht? Bleibt der Kalender leer, ist der Preis vielleicht zu hoch oder die Fläche zu wenig bekannt.
  • Ist dein Kalender zu bestimmten Zeiten regelmäßig voll, ist das ein Zeichen, dass die Nachfrage einen höheren Preis tragen könnte.
  • Ändere immer nur eine Sache auf einmal: Preis, Staffel oder Verfügbarkeit. Sonst weißt du nicht, was gewirkt hat.
  • Für gezielte Aktionen statt Dauerrabatt eignen sich Gutscheincodes.

Fehler, die Buchungen kosten

Wie viel sich mit einer Fläche insgesamt verdienen lässt, rechnet Was verdient man mit einer Werbefläche? durch.

  • Einen Preis aus einer großen Stadt übernehmen, obwohl dein Standort ganz anders ist.
  • Eine hohe Mindestbuchung zusammen mit einem hohen Stundenpreis: Die Einstiegshürde wird dann schnell zu groß.
  • Den Preis nie wieder anschauen, obwohl sich die Nachfrage verändert hat.

Rückwärts rechnen: vom Wunschbetrag zum Preis

Statt mit dem Preis kannst du auch mit dem Ziel anfangen. Überleg, was die Fläche dir im Monat einbringen soll, und rechne zurück. Die Zahlen unten sind frei gewählt und zeigen nur den Rechenweg.

Willst du 100 € im Monat bekommen, müssen bei 80 % Anteil Buchungen über 125 € zusammenkommen. Bei 2,50 € pro Stunde sind das 50 gebuchte Stunden, bei 5 € pro Stunde 25 Stunden. Jetzt die ehrliche Frage: Ist es realistisch, dass Geschäfte aus deiner Umgebung so viele Stunden im Monat buchen? Wenn eher nicht, ist das Ziel zu hoch oder der Preis muss steigen, damit weniger Stunden reichen.

Rechenbeispiel: benötigte Stunden für 100 € Anteil im Monat (Annahmen frei gewählt)
StundenpreisNötiger BuchungsbetragNötige Stunden
2,50 €125 €50
4 €125 €rund 32
5 €125 €25

Häufige Fragen

Wie viel sollte ich für eine Stunde Werbung verlangen?

Das hängt von Lage, Sichtbarkeit, Verweildauer und Zeiten ab. Auf Shloce sind Preise ab 1 € pro Stunde möglich. Starte mit einem Preis, der für kleine Geschäfte aus deiner Umgebung attraktiv ist, und passe ihn nach den ersten Buchungen an.

Wie viel vom Stundenpreis bekomme ich?

80 % des Buchungsbetrags gehen an dich, 20 % behält Shloce als Provision.

Kann ich den Preis später ändern?

Ja. Preis und Preisstufen legst du in den Einstellungen deiner Fläche fest und kannst sie anpassen.

Ist der Stundenpreis netto oder brutto?

Der Stundenpreis ist der Endpreis, den der Werbekunde zahlt. Weist du Umsatzsteuer aus, ist sie darin enthalten. Kläre die steuerliche Seite im Zweifel mit deinem Steuerberater.

Eigene Fläche anbieten

Wand, Schaufenster oder Bildschirm? Stell deine Fläche ein und bestimme Preis, Zeiten und welche Werbung läuft.

Werbefläche vermieten

Oder umgekehrt: Werbeflächen mieten

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