Rechnung für gebuchte Werbung: Was draufsteht und wer sie ausstellt
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Für jede bezahlte Buchung auf Shloce bekommst du eine Rechnung per E-Mail. Ausgestellt wird sie von Shloce, aber im Namen und für Rechnung des Anbieters der Werbefläche. Shloce vermittelt nur; dein Vertragspartner für die Werbeleistung ist der Anbieter, und er steht auch als Rechnungsaussteller auf der Rechnung. Buchst du als Unternehmen, bekommst du zusätzlich eine E-Rechnung im Format XRechnung.
Dieser Ratgeber zeigt, was auf der Rechnung steht, wie Gutscheine erscheinen und worauf du beim Vorsteuerabzug achten solltest. Freie Flächen findest du unter Werbefläche mieten.
Warum der Anbieter auf der Rechnung steht
Shloce ist ein Marktplatz. Die Werbung zeigt der Anbieter auf seinem Bildschirm, also erbringt er die Leistung. Shloce erstellt die Rechnung für ihn, damit du nicht auf Papier von jedem einzelnen Anbieter warten musst. Ein Hinweis auf der Rechnung erklärt das: Sie wurde durch Shloce im Namen und für Rechnung des Anbieters erstellt.
Für dich ändert das wenig. Du bezahlst online über Stripe, und die Rechnung kommt per E-Mail, egal welche Fläche du gebucht hast. Wichtig ist es für deine Buchhaltung: Leistender Unternehmer ist der Anbieter, nicht Shloce.
Was auf der Rechnung steht
- Name und Anschrift des Anbieters als leistender Unternehmer.
- Deine Rechnungsanschrift, die du beim Bezahlen angibst.
- Rechnungsnummer und Rechnungsdatum.
- Der Leistungszeitraum, also wann deine Werbung läuft.
- Die gebuchte Leistung mit Preis.
- Ein eingelöster Gutschein als eigene Zeile mit dem Code und dem Nachlass.
- Je nach Anbieter die Umsatzsteuer oder ein Hinweis, warum keine ausgewiesen wird.
E-Rechnung für Unternehmen
Buchst du als Unternehmen, bekommst du neben der PDF-Rechnung eine E-Rechnung im Format XRechnung. Das ist eine strukturierte Datei, die Buchhaltungsprogramme direkt einlesen können, ohne dass jemand Beträge abtippt.
Ob du als Verbraucher oder Unternehmer buchst, gibst du bei der Anmeldung an. Achte darauf, dass das stimmt und deine Rechnungsanschrift vollständig ist, mit Firmenname und, falls vorhanden, USt-IdNr.
Vorsteuer: Worauf du achten solltest
Ob du die Umsatzsteuer aus der Rechnung als Vorsteuer abziehen kannst, hängt vom Anbieter und von dir ab. Weist der Anbieter Umsatzsteuer aus, steht sie auf der Rechnung, und vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen können sie in der Regel geltend machen.
Ist der Anbieter Kleinunternehmer, wird keine Umsatzsteuer berechnet. Auf der Rechnung steht dann ein entsprechender Hinweis, und es gibt keine Vorsteuer. Buchst du als Unternehmen aus dem EU-Ausland mit gültiger USt-IdNr., kann das Reverse-Charge-Verfahren gelten: Du schuldest die Steuer dann selbst, und die Rechnung weist darauf hin.
Diese Unterschiede beeinflussen nicht den Preis, den du zahlst: Die angezeigten Preise sind Brutto-Endpreise. Ob für dich am Ende Vorsteuer abziehbar ist, klärst du im Zweifel mit deinem Steuerberater.
Gutscheine, Raten und Erstattungen
Hast du einen Gutscheincode eingelöst, zeigt die Rechnung den vollen Preis und darunter den Nachlass. So sieht deine Buchhaltung, was die Leistung gekostet hätte und was du gezahlt hast.
Reicht eine Buchung mehr als 40 Tage in die Zukunft, wird sie in Monatsraten bezahlt. Jede Rate bekommt dann eine eigene Rechnung. Wird eine Buchung ganz oder teilweise erstattet, etwa nach einem Widerruf, bekommst du eine Rechnungskorrektur. Verbraucher finden die Regeln zum Widerruf unter Widerrufsrecht.
Rechnung ablegen und Fragen klären
Die Rechnung ist dein Beleg für die Werbeausgabe. Als Unternehmen kannst du Werbekosten in der Regel als Betriebsausgabe ansetzen; die Einzelheiten klärt dein Steuerberater. Wichtig ist, dass Anschrift, Leistungszeitraum und Beträge stimmen, bevor du die Rechnung weitergibst.
Was eine Buchung insgesamt kostet, rechnest du vorher mit dem Preisrechner aus. Den Ablauf von der Suche bis zur Rechnung erklärt Werbefläche mieten: Ablauf.
- Rechnungen kommen per E-Mail. Leg sie gleich in deiner Buchhaltung ab.
- Prüf vor dem Bezahlen die Rechnungsanschrift, denn sie landet so auf der Rechnung.
- Passt etwas nicht, melde dich über das Kontaktformular.
Ein Rechnungsbeispiel
Die folgenden Zahlen sind frei gewählt und zeigen, wie eine Rechnung mit Gutschein aufgebaut ist. Angenommen: 10 Stunden zu 3 €, ein Gutschein über 10 %. Der Endpreis ist in beiden Fällen gleich; der Unterschied liegt nur darin, ob Umsatzsteuer ausgewiesen wird.
| Position | Anbieter weist USt aus | Anbieter ist Kleinunternehmer |
|---|---|---|
| 10 Std. × 3 € | 30,00 € | 30,00 € |
| Gutschein (10 %) | −3,00 € | −3,00 € |
| Gesamt | 27,00 € | 27,00 € |
| darin enthaltene USt (19 %) | 4,31 € | keine, mit Hinweis |
Häufige Fragen
Wer stellt die Rechnung für meine Werbebuchung aus?
Shloce erstellt sie im Namen und für Rechnung des Anbieters. Vertragspartner für die Werbeleistung ist der Anbieter der Fläche; Shloce vermittelt.
Bekomme ich eine E-Rechnung?
Ja, wenn du als Unternehmen buchst. Dann bekommst du zusätzlich zur PDF eine XRechnung.
Warum steht auf meiner Rechnung keine Umsatzsteuer?
Meist ist der Anbieter Kleinunternehmer und berechnet keine Umsatzsteuer; ein Hinweis auf der Rechnung erklärt das. Bei Unternehmen aus dem EU-Ausland kann auch das Reverse-Charge-Verfahren der Grund sein.
Wie erscheint ein Gutschein auf der Rechnung?
Als eigene Zeile mit dem Code und dem Nachlass. Der volle Preis bleibt sichtbar.
Bekomme ich bei Ratenzahlung mehrere Rechnungen?
Ja. Buchungen, die mehr als 40 Tage in die Zukunft reichen, werden in Monatsraten bezahlt, und jede Rate wird gesondert in Rechnung gestellt. Der Gesamtpreis ändert sich dadurch nicht.
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